• Ökozentrum

Stefan: Letzte Abenteuer

Nach drei Tagen Amsterdam mit dem Fahrrad erkunden hatte ich mal wieder genug vom städtischen Trubel. Also setzte ich mich in den Zug nach Köln, um von dort aus wieder mit dem Fahrrad und Anhänger in Richtung Schweiz zu fahren.


Doch bereits nach einem Tag auf dem Fahrrad (welches wieder Anzeichen von zu starker Beanspruchung zeigte) entschloss ich mich auch angesichts des regnerischen Wetterberichts meine Reise vorzeitig mit einer Zugfahrt von Koblenz nach Zürich zu beenden. (#FahrradtourtippNr.4 Stellplätze für Fahrräder in Schnellzügen müssen mindestens einen Tag vor der Abfahrt reserviert werden.) Dies hatte ich natürlich nicht, und für eine Strecke von normalerweise vier Stunden brauchte ich schlussendlich elf.


völlig erschöpft: Im Zug von Basel nach Zürich

Doch die lange Zugreise lies mich auch mit einigen spannenden Menschen in Kontakt kommen, mit denen ich mich unter anderem auch über Reisen und die dafür verwendeten Transportmittel unterhielt.


Wem sein Fahrrad sehr am Herzen liegt, tut ihm keine Zugfahrt an

Natürlich kommt man mit vielen Radbegeisterten ins Gespräch, welche bspw. Touren nach Griechenland, nur in Deutschland und jemand anderes nach Frankreich planen für diesen Sommer. Nikolai erzählte mir, dass er während drei Wochen seine Verwandten in Serbien besuchen werde. Dafür fährt er mit dem Auto hin.  Er erklärte mir, dass er in Serbien quasi auf das Auto angewiesen sei und deshalb nicht mit dem Zug hinfahren wolle. Mit Martin habe ich mich genau über diese Problematik unterhalten, dass noch immer das öffentliche Verkehrsnetz vielerorts zu wenig gut ausgebaut ist und vor allem viel zu teuer ist. Man müsste es schaffen den Zugverkehr gegenüber dem Flugverkehr billiger anzubieten, was sicherlich staatliche Interventionen verlangen würde. Er reist trotz etwas Aufpreis, jedoch mehr Spontanität, mit dem Zug durch Europa.


Mittlerweile bin ich erschöpft zu Hause angekommen und schlafe erst mal…

24 Ansichten