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Stefan: Ein Fazit nach fünf Tagen auf dem Sattel


Ja, die auf dem Sattel aufliegenden Körperoberflächen schmerzen... Aber nicht nur das, nach über 400km auf dem Fahrrad beginnen auch meine Knie zu schmerzen, so fest, dass ich meine geplante Strecke deutlich einkürzen musste. (#FahrradtourtipNr.1 wähle ein Fahrrad mit gefederter Gabel, für Strecken mit unebener Oberfläche) Mitlerweile hatte ich jedoch bereits das Hostel in Köln für Freitag bis Sonntag bezahlt. Da die Knieschmerzen auch noch am nächsten verregneten Morgen noch nicht weg waren, kämpfte ich mich weitere 40 km bis zum Bahnhof in Mainz, um von dort aus mit dem Zug nach Köln zu fahren. 



Strassburg: kurzer Halt in der Zivilisation

Damit jetzt nicht der Eindruck aufkommt, dass alles schlecht wäre, nun zu den schönen Erlebnissen:

Wenn man Tagelang einfach nur in der Natur umherfährt kommt einem so manch ein verdrängter Gedanke wieder ins Bewusstsein und man hat Zeit sich damit auseinanderzusetzten... (#FahrradtourtipNr.2 nimm Papier und Stift mit, um deine Erkenntnisse, etc. festzuhalten)

Ausserdem fängt man an die Natur um sich intensiver wahrzunehmen, so konnte ich bspw. eine Biberfamilie, Eisvögel, Wildhasen, Rehe und viele weiter Tiere beobachten.

Mehr Bio und kürzere Transportwege geht wohl nicht

Wilde Brombeeren, die am Strassenrand wachsen, schmecken nach den Strapzen des Fahrradfahrens besonders gut. Das Zelten in der freien Natur gibt einem das Gefühl von unabhängigkeit, gleichzeitig beginnt mensch alltägliche Dinge, wie Duschen und Trinkwasser wieder wertzuschätzen.


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