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Simon und Sebastian: Tour de France wir kommen

Gezeichnet vom vorherigen Tag, machten wir uns von Cudrefin auf den Weg in Richtung Yverdon-les-Bains, um einzig in Estavayer-le-lac bereits von unserem Verlangen nach Mittagessen gestoppt zu werden, welches wir malerisch am Neuenburgersee auf einem Steg genossen. 

Kurz vor Ankunft in Orbe, unserem Tagesziels, meinte Sebastisn, er müsse doch noch etwas Action in die Sache bringen und liess seine Kette kurzerhand aus der gewohnten Bahn hüpfen. Glücklicherweise konnten wir der Nachmittagshitze unter einer Weide entfliehen. Pannen-o-meter: 1-1

Die Tagesetappe hinterliessen bei Simon Spuren, so entschied er sich doch kurz nach Ankunft in Orbe ein ausgiebiges Nickerchen zu machen. Zu seiner Verteidigung, gewichtstechnisch ist er Sebastian weit überlegen, dies zeigt sich bei Bergabfahrten sehr positiv, bei Bergaufpassagen eher weniger. Die Zeitmessung der Wasserrutschbahn in Orbe dominierte Simon, schliesslich war der Aufstieg in diesem Falle nicht wirklich entscheidend.

Nach Stärkung mit Stocki und Jägersauce versuchten wir unsere Interaktionsaufgabe zu erfüllen, leider fanden wir bisher noch niemanden, der noch nie geflogen ist. Trotzdem entstanden interessante Gespräche, so meinte eine Mutter mit zwei Kindern, dass sie vor rund 15 Jahren mit Freundinnen ebenfalls eine Velotour durch Frankreich machten, was ihre besten Ferien bisher waren. Eine weitere Person meinte, sie sei seit 12 Jahren nicht mehr geflogen, stehe aber sehr kurz davor wieder zu fliegen. Wir bleiben dran.

Tag 4 führte uns durch kleine Dörfer in Richtung Genfersee, den wir kurz nach Mittagszeit auch das erste mal erblicken durften. Durch unerwarteten Leistungsschub erreichten wir unser Tagesziel in Rolle bereits kurz vor 14:00 Uhr wonach wir uns entschieden unsere Tagesreise noch bis nach Nyon zu erweitern, wo wir in einer Herberge mit bequemem Bett nächtigten.


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