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Simon und Sebastian: Auf Freddies Spuren

10:07: "Bi mir o bi no dehei u ha nonid aues parat"


11:00: Ursprünglich geplante Abfahrtszeit.


13:28: "I wür säge fasch ready to go"


16:30: Abfahrt!

Zugegeben, wir hatten es anders geplant und dennoch liessen wir uns nicht stressen, wir hatten weder genaue Route, noch Zwischenstopps vorbereitet. Von der geplanten Route Bern- Montpellier wichen wir etwas ab, so starteten wir aus logistischen Gründen in Olten um - zugegebener Massen - eher späten Stunde. Und dennoch, unser Drang war stark, wir beide waren uns einig: "I want to ride my bicycle".

16:47: Murphys Law zeigte sich in ganzer Pracht und so sollte es nicht anders kommen, prüften wir bereits das erste Mal die Vollständigkeit unseres Flickzeugs. Prädikat: Funktioniert wunderbar, jedoch gehen uns bei dieser Rate an Platten bis Mitte Woche die Schlauchflicken aus.

19:30: Ankunft in Langendorf nahe Solothurn nach rund 40km Velofahren mit Rückenwind, was wir auf unserer ersten Etappe dankbar als natürlich Unterstützung genossen. Glücklicherweise durften wir bei Annette, Hilje und Philipp Übernachten und am Abend tolle Pasta geniessen. So sollen Ferien sein!

09:32: Heute kompensierten wir die am Vortag verlorene Zeit und düsten bereits um halb Zehn in Richtung Biel los. Leider machten sich nach kurzer Zeit erste Spuren des ersten Tags zu erkennen und Simon erkannte bald, dass sein bisher primär in der Stadt genutzten Sattel nicht wirklich passt und für längere Distanzen geeignet ist.


13:00 Nach Stärkung am und im Bielersee kauften wir kurzum einen neuen, passenderen Sattel. Böse Zungen könnten möglicherweise einwerfen, dass man seine Ausrüstung vor Antreten einer grösseren Tour auf Herz und Nieren prüfen sollte. Zugegeben, dies hätte einiges an Leiden ersparen können, aber was hätten wir denn dann noch in diesem Blog berichten können? Abenteuer kann man auch auf dem Velo erleben.

17:30 Nach 65km der Aare und Bielersee entlang und durchs schöne Seeland entschlossen wir uns auf dem Campingplatz in Cudrefin am Neuenburgersee zu nächtigen. Zelt raus, Risotto kochen, Mücken jagen und anschliessend Blog schreiben. Wir sind gespannt, wo es uns in den nächsten Tagen hin verschlägt.