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Paul: Ein gelungener Abschluss einer aussergewöhnlichen Reise

Es war wunderschön im Appenzell und unglaublich wie einfach es ist, sich in der Schweiz mit dem Velo zu bewegen. Im Alltag kommen einem solchen Strecken unerreichbar vor, aber gerade im Urlaub ist es eine schöne Abwechslung und viel weniger anstrengend, als Mensch denkt (und nachhaltiger).

Appenzell

Ich fuhr mit 2 Freund*innen aus dem Appenzell in die Nähe von Seuzach an ein Gartenfest, wo die Kein-Auto-Gespräche entstanden und zeltete dort. Am nächsten Tag radelte ich allein und meditativ-gemütlich weiter zum Zürisee, badete nach zwei Wochen mal wieder in ihm und schlief in meinem eigenen Bett.

Zürisee

Heute traf ich Stefan, der sich auf seine Velotour vorbereitet und wir gingen Lebensmittel retten, die weggeworfen worden wären.

Paul und Stefan beim Lebensmittel retten

Wir nahmen mehr mit als wir brauchen und befüllen noch einen öffentlich zugänglichen Kühlschrank von Delikatrestessen in Wädenswil, wo auch andere Menschen das Obst und Gemüse holen können. Und trotzdem war es zu viel, als dass wir alles mitnehmen konnten und vielleicht wird es noch jemensch auf der Durchreise containern.

Delikatrestessen Wädenswil

Als Abschluss dieser Reise werde ich heute noch eine Freund*in nahe Züri mit dem Velo besuchen fahren, ein paar der geretteten Lebensmittel verkochen und dann meinen Beinen einige Tage Ruhe gönnen. Das Velofahren war so toll, dass ich in einer Woche gerade nocheinmal losfahre. Diesmal Richtung Frankreich und dann nach Italien, und zu zweit. Es bleibt spannend :)

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