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Nedzada und Dominik: Besuch im Freilichtmuseum

Nach unserem erholsamen Besuch in Amasra, fuhren wir am Morgen des nächsten Tages mit dem Bus weiter in das nahe gelegene Safranbolu.

Die Stadt, die früher wichtiger Umschlagplatz auf der Seidenstrasse war, ist heute ein Freilichtmuseum mit besterhaltenen Gebäuden aus der osmanischen Epoche. Da unsere Unterkunft im neuen Teil der Stadt lag, stand erst einmal eine kleine Wanderung an.




Vom einen Hügel ging es abwärts über eine kleine Schlucht und dann wieder bergauf zum Hügel auf der gegenüberliegenden Seite. Etwas verschwitzt aber schon beeindruckt von den Häusern, welche wir unterwegs gesehen hatten, kamen wir in der Altstadt an. Diese wird vor allem von einem riesigen alten Markt dominiert, auf dem die Waren heute in erster Linie auf ein touristisches Publikum ausgerichtet sind. In den engen Gässlein gibt es viel zu entdecken, etwa das riesige Hamam, die beiden grossen Moscheen im Zentrum und nicht zuletzt die beeindruckende Karawanserei, in der man bis heute einkehren kann.



Nach einem gemütlichen Nachmittag in der Stadt, der noch einen Spaziergang zum Aussichtspunkt und einem Aufenthalt in einem Teegarten enthielt, assen wir in der Karawanserei zu Abend. Zwischen Leinentüchern und Sitzkissen trafen wir dann auch Koray wieder, der an unserer letzten Challenge in Amasra teilgenommen hatte. Er war mit seiner Familie ebenfalls für das Abendessen gekommen und wollte von uns unbedingt noch einmal unseren Blog gezeigt bekommen, in dem er ja auch erwähnt worden war.



Am Abend, als wir müde unseren Rückweg antraten und weit und breit kein Bus zu sehen war, sündigten wir schliesslich zum ersten Mal auf unserer Reise und nahmen für die Fahrt auf den anderen Hügel ein Taxi.

Nach einer sehr erholsamen Nacht, erhielten wir in unserer Unterkunft noch ein leckeres Frühstück. Vom Chef persönlich bekam man dabei ein Omelett gebraten. In dem kleinen Hotel, das durch eine Familie betrieben wird, haben wir uns allgemein sehr wohl gefühlt.


Dann brachen wir schliesslich zur Busfahrt nach Trabzon auf, welche die längste auf unserer Reise ist. Es ging vorbei an Reisfeldern, Knoblauchernten und riesigen Ziegelfabriken. Im Nordosten der Türkei werden wir nun den grössten Teil unserer Zeit verbringen. Welche architektonischen Sehenswürdigkeiten und schönen Landschaften uns dort erwarten, erfahrt ihr in den nächsten Blogs.





Unser heutiger Tipp fürs nachhaltige Reisen betrifft die Unterkünfte. Mit eurem Konsum vor Ort beeinflusst ihr auch den lokalen Tourismus. Man sollte also Hotels unterstützen, die Teil der lokalen Wirtschaft sind und nicht die Umgebung der dort Wohnenden negativ beeinflussen.