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Eddy und Michèle: Dem See entlang

Der längste See. Oder auch nicht? Auf jeden Fall haben wir die Route gestern einem langen See entlang begonnen. Uns kommt erst sehr lang vor. 26 km. Und immer geht es rauf und runter. Der Ausblick ist atemberaubend! Als wir am Ende des Sees ankommen, finden wir einen schönen Picknickplatz am Seeufer. Zum Glück ist auch Mittagszeit. Essen, Powernap im Gras und die Fahrt geht weiter. Auch der zweite Teil der Strecke ist wunderschön. Wir folgen einem Fluss bis wir nach insgesamt 62 Kilometern in Pitlochry ankommen.

Der Abend beginnt gemütlich, wir essen gut und spielen anschliessend Karten in der Bar. Bald werden wir Live-Musik hören. Leider können wir das Konzert nicht ganz geniessen, weil wir noch auf der Suche nach einer Unterkunft für den nächsten Abend sind. Wir finden nichts, das für uns mit dem Fahrrad erreichbar ist. Wir fragen noch in einem Airbnb nach, müssen aber auf die Antwort am nächsten Tag warten.


Leider fällt diese negativ aus. Also entscheiden wir, einen Teil der Strecke mit dem Zug zu fahren. Wir sind fast etwas traurig, denn die schöne Landschaft geht so sehr schnell vorbei.

Die beinahe 30 Kilometer auf dem Velo führen uns durch lichte Wälder, und wir kommen an einem hübschen See vorbei, wo wir jungen Enten beim Gefieder- Putz zuschauen können. Willkommen gut in grantown on Spey an und freuen uns, morgen Richtung Küste zu fahren.




Le plus long lac?

On a commencé hier matin au bord d'un lac, et après 26 km à son bord, il nous paraît immense.

La vue est magnifique! En arrivant à son bout, on trouve une jolie place de pique-nique. Manger, petit sieste dans l'herbe et on repart.

La deuxième partie du trajet est aussi magnifique. On suit un fleuve et on arrive après environ 62 km à Pitlochry.

La soirée commence gentiment, jeux de cartes et un bon repas et de la musique live. Malheureusement nous n'arrivons pas à apprécier le concert car nous devons encore trouver un logement pour la nuit suivante et il n'y a rien. Nous décidons finalement de faire une partie du trajet en train. Cela nous rend un peu triste car le paysage était magnifique et ça passe trop vite. Depuis la gare, les 30 km nous mène à travers une jolie forêt et au bord d'un lac où une famille de canard se prélasse juste à côté de nous.

Bienvenue à Grantown-on-Spey, on se réjouit de pédaler demain en direction de la côte.



Über die letzten Tage hinweg konnten wir unsere erste Interaktionsaufgabe lösen:

"Sammelt verschiedene Geschichten zum Thema nachhaltiges Reisen"


Stuart von Bed and Breakfast erzählt uns gleich bei unserer Ankunft Aberfoyle, dass er vor einigen Jahren die "national cycle route 7" zu Fuss gemacht hat von Aberfoyle bis Inverness. Er sagte uns, er habe die Zeit sehr genossen, denn er konnte die Natur und die Schönheit der Highlands sehr nahe erleben. Leider konnten wir ihn nicht mehr fragen, wie viel Zeit dafür gebraucht hat.


Heute treffen wir am Bahnhof von Pitlochry auf einen Mann, der Richtung Inverness reist. Er spricht uns an, weil wir mit Müh und und Not die Velos über die Fußgänger-Treppe tragen müssen, um das Perron zu wechseln. Er fragt uns, wohin es auf unserer Reise geht. Dann erzählt er uns, dass er zwei Wochen mit dem Zug in Schottland unterwegs ist, um sein neues zu Hause zu finden. Er ist begnadeter Velofahrer, wohnt aber in Manchester. Anscheinend ist dort die Luftverschmutzung so gross, dass er nach 2 Stunden Velofahrt Halsschmerzen bekommt. Aus diesem Grund will er irgendwo hinziehen, wo weniger Verkehr in der Stadt ist. Am besten hat es ihm bis jetzt in Pitlochry und in Perth gefallen. Wie er sich wohl entscheiden wird?


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