3.8.2018

CHARLOTTE

 

EVA UND MARIA

Im Villnösstal zu Besuch auf einem Bio-Hof

Ferien auf dem Bauernhof ist für uns beide eine schöne Kindheitserinnerung. Macht uns das auch als junge Erwachsene noch Spass? Gestern sind wir also auf dem im Internet gefundenen Hof eingetroffen, wo wir ein paar Tage als freiwillige Helferinnen mitanpacken. Da für die Feriengäste gerade eine Käsedegustation stattfand, konnten wir bei unserem Eintreffen direkt Mitprobieren und wurden herzlich empfangen.

Auf dem Hof wird Verschiedenstes selber hergestellt neben Käse auch Brot, Sirup und diverse Produkte aus Früchten. Heute haben wir geheut, kiloweise Aprikosen gepflückt und Himbeeren gestutzt. Obwohl es der zweite Schnitt ist, ist gemäss Leo, dem Bauern, die Heuernte ausgesprochen spärlich ausgefallen. Grund dafür sei die anhaltende Trockenheit.

Trotz der Anstrengung waren wir abends noch für eine Partie Volleyball aufgelegt. Auch aktive Ferien können also Erholung bringen. Wir sind gespannt, was wir noch über die Bio Landwirtschaft erfahren werden.

 

KATJA UND MIMI

In Budapest angekommen, müssen wir uns zuerst wieder an die Grösse der Stadt gewöhnen. Wir finden aber sehr schnell Gefallen an der zweigeteilten (Buda und Pest) Hauptstadt Ungarns. Besonders fotogen ist natürlich das Parlamentsgebäude an der Donau. Auch wenn wir nicht unbedingt Fan davon sind, was momentan da drin passiert: schön ist es trotzdem!

Einmal nachts…
… und einmal bei Tageslicht

Was uns etwas zu schaffen macht ist die Währung. Am ersten Tag bekommen wir immer einen Mini-Schock, wenn wir die Preise sehen (1 CHF entspricht etwa 250 Ungarischen Forint).

Ebenfalls am ersten Tag statten wir einem der zahlreichen Bäder Budapests einen Besuch ab. Budapest ist bekannt für sein heilendes Thermalwasser und ist die grösste Kurstadt weltweit. Im 19. und 20. Jahrhundert führte das zu einem regelrechten Badetourismus. Heute locken wohl auch andere Sehenswürdigkeiten Reisende hierher, aber wenn man den Einheimischen glauben darf, war man nicht richtig in Budapest, wenn man in keinem Spa war.

Wir entscheiden uns für das Lukács-Bad. Es ist zwar etwas kleiner als die bekanntesten Bäder (zB. Gellért- oder  Széchenyi-Bad), lockt aber dafür mit einer Dachterrasse und liegt in wunderschöner Umgebung auf der Buda-Seite der Stadt. Das Gebäude gibt es schon gut 150 Jahre! Für etwa 20.- CHF bekommt man einen Eintritt inklusive Spind und Zugang zu den meisten Pools und Saunen.

Ausblick von der Dachterrasse

Ihr seht, uns geht es gut. So tiefenentspannt wie wir jetzt sind, werden wir den Endspurt gut schaffen.